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2. Diskussion und Empfehlungen Integrierte Schädlingsbekämpfung
herkömmliche
Element
ganzheitliche
Schädlingsbekämpfung
Schädlingsabwehr
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1. Gesamtstrategie
reaktiv
Gesamtstrategie
vorbeugend, proaktiv
wenige Patentlösungen
viele Gegenmaßnahmen
für alle Probleme
für jedes Problem
minimal
Kundeninformation
intensiv, ausführlich
gewöhnlich schlecht
Langzeitwirkung
meist gut
relativ schnell
Resistenzentwicklung
entfällt meist
Gesundheitsgefahren
durch Kontamination für
äußerst fraglich
Anwender und Betroffene
vernachlässigbar
?
Umweltbelastung
minimal
Wahrscheinlichkeit,
?
haftbar gemacht zu werden
minimal
Befallserhebung,
Befallsüberwachung,
minimal
Inspektion
intensiv
planmäßig
Gifteinsatz
nur bei nachweislichem
Bedarf, wenn alle anderen
Maßnahmen versagen
großflächige
Art der Insektizide
Schlupfwinkel-
Oberflächenbehandlung und
behandlung, Köder
Nebel
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2. Ökonomische Aspekte
gewöhnlich gering
Anfangskosten
hoch
meist hoch
Folgekosten
gering
relativ gering,
Arbeitsaufwand
anfangs hoch,
gleichbleibend
später minimal
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3. Einsatzfelder (Beispiele)
hauptsächlich mit Gift
Nagetierabwehr
hauptsächlich mit Fallen,
Aufräumen, Saubermachen
und Abdichten
???
Taubenabwehr
Einfangen, Gebäude abdichten,
geordnet halten, Eier einsammeln
Fütterungsverbot
Tab. 1: Unterschiede zwischen traditioneller Schädlingsbekämpfung und ganzheitlicher
Schädlingsabwehr im nicht-agrarischen Bereich
(
verändert nach: Armed Forces Pest Management Board
1993, Pest Management in Buildings; Technical Information Memorandung No. 29
)