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Integrierte Schädlingsbekämpfung
5. Pestizide 85
Bacillus thuringiensis israelensis (BtI), B. sphaericus
,
Nematoden-
,
Schimmelpilzarten
,
Schlupfwespen
,
Raubfliegen
, alle
Räuber
botanische Pestizide
bezeichnet die Herkunft aus Pflanzen und hat nichts mit dem Wirkungsmechanismus zu tun.
Alkaloide:
Atropin, Capsicain, Nikotin, Piperidin, Solanin, Scopolamin, Tomatin
; Glycoside:
Avermectine
,
Scillirosid
;
Niemextrakt
:
Azadirachtin
(-> auch Wachstumsregler),
Quassiaextrakt
,
Pyrethrumextrakt
:
Pyrethrine
; (-> auch Pyrethroide);
Rotenon
,
Ryania
,
Sabadilla
,
Zitrusschalenextrakt
:
d-Limonen, Linalool
Fraßgifte
bezeichnet die Aufnahme durch Fressen.
Abamectin, Borsäure, Chlordecon, Hydramethylnon, Nematoden, Sulfluramid, Trichlorfon,
Methopren
und fast alle
Nagetiergifte
.
Gase
... sind Chemikalien, die bei Raumtemperatur gasförmig sind oder werden.
- alle verdampfenden Wirkstoffe
- Giftgase:
Blausäure
-
Cyanogas
,
Methylbromid
,
Sulfurylfluorid, Kohlenmonoxid,
Phosphin
- Stickgase:
Kohlendioxid, Stickstoff
Inerte Stäube
... sind chemisch inert; verschiedene Wirkungsmechanismen
Austrocknend:
Silicagel
,
Kieselerde
,
Aktivkohle, Lehm
(Manche Autoren zählen hierzu fälschlicherweise auch Borsäure)
Kontaktgifte
... bezeichnet die Aufnahme durch Körperkontakt, auch Resorption genannt. Voraussetzung für die
Aufnahme durch die Haut bzw. den Panzer der Gliedertiere: Translokation in irgendeiner Form,
z.B. Lipidlöslichkeit und / oder Verdampfung; Lipophilie.
Verdauungs-, Stoffwechselgifte -> Eintrittspforten / Fraßgifte
Diese Gruppeneinteilung bezeichnet die Aufnahme durch Fraß. Das kommt für alle nicht-
repellierenden Wirkstoffe in Frage und hat nichts mit dem Wirkungsmechanismus zu tun.
Gerüche und Geschmäcker