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Flöhe / Anhang B-3
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E. Scholl (1995)
allen Nistkästen kommt er vor, in besonders großer Zahl häufig bei Meisen (100 bis über 5000
Exemplare in einem Nest!). Wenn bei der Reinigung der Nistkästen im Frühjahr das Nistmaterial
unbedacht im Garten weggeworfen anstatt verbrannt wird, verlassen die schon fertig entwickelten
Flöhe ihren Puppenkokon und springen vorübergehende Warmblütler, auch den Menschen zur
Nahrungsaufnahme an. Es können so längere Zeit andauernde Flohplagen entstehen und den
längeren Aufenthalt im Garten vergällen. Außerdem hat der Floh in Hühnerställen, besonders unter
modernen Haltungsbedingungen eine optimale Entwicklungsstätte gefunden, entwickelt sich dort in
großen Menge und kann sehr lästig werden. Auch bei zahmen und verwilderten Haustauben kommt
er vor, oft vergesellschaftet mit dem Taubenfloh, sowie in Haussperlingsnestern.