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Integrierte Schädlingsbekämpfung
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Anhang B-11 / Zecken
a
ung von Zecken, die sich bereits eingebohrt und festgesaugt haben, ist aber zu
eachten, daß das Infektionsrisiko umso größer wird, je länger die Zecke zum Saugen Zeit hat.
ke
hen, ohne daß Speichel in
ie Wunde gelangt.
Teile der Mundwerkzeuge, die evtl. steckengeblieben sind, können später
ben, ersticken; unbedingt "den Kopf
rwischen" wollen; abdrehen) müssen nach dem aktuellen Wissensstand regelrecht als gefährlich
ge
im
Wesentlichen aus Mundwerkzeugen besteht) greifen, leicht nach allen Seiten bewegen,
s Tier
ieht -
ist
-
Seifenwasser ertränken; dabei jeden Kontakt mit der Körperflüssigkeit der Zecke meiden.
-
ein paar Tagen heraus. Wer Angst hat,
kann sich diesen Teil vom Arzt entfernen lassen.
Wenn die Zecke schon vollgesogen war: Die Hautpartie einige Wochen lang regelmäßig
ontrollieren, bei Rötung Arzt aufsuchen und ihn auf den Zeckenstich hinweisen.
9.4. Ökologische Nischen (Zecken-Lebensräume) im Freiland
All in:
stark befallene Orte erkennen lernen und meiden,
ng, Kennzeichnung durchseuchter Gebiete.
G
Holzbock-Befallserhebung (Zeckenfahne, Zeckenschleppe, CO2-Falle: Trockeneis),
luftig, sonnig, trocken gestalten (Gras mähen, Buschwerk ausdünnen, Bäume lichten,
Krankheitserreger besonders in den tiefen Winkeln am Grunde der Speicheldrüsen im Speichel der
Zecken konzentriert sind. Deshalb wäre es auch unsinnig, bei jedem Zeckenbiß sofort Antibiotik
zu verlangen.
Bei der Entfern
b
Deshalb ist es besonders wichtig, die Zecken sofort nach der Entdeckung zu entfernen. Um zu
verhindern, daß dabei zusätzlicher Speichel aus den Speicheldrüsen freigesetzt wird, darf die Zec
beim Entfernen weder gequetscht noch betäubt oder getötet werden.
Hauptsache ist, den
Speichelfluß auf schnellstem Wege
zu
unterbrec
d
entfernt werden, wenn sie nicht von selbst herauseitern.
Die altbekannten Methoden zur Zeckenentfernung (betäu
e
angesehen werden. Beim Betäuben oder Ersticken erschlafft die Muskulatur. Das kann zur Fol
haben, daß die am Grunde der Speicheldrüsen konzentriert sitzenden Erreger sich in die Wunde
ergießen. Dasselbe kann passieren, wenn der Hinterleib der Zecke gequetscht wird.
- mit einer Pinzette die Zecke möglichst dicht an der Haut hinter dem "Kopf" (der
ruckeln, ohne den Hinterleib zu zerquetschen; dabei allmählich stärker ziehen, bis da
sich herausziehen läßt - etwa so, wie man einen festsitzenden Nagel mit der Beißzange z
aber nicht etwa drehen. Zecken haben kein Schraubgewinde am Kopf.
(
Irgendeine Pinzette
dazu besser geeignet als die im Handel befindlichen Spezialpinzetten zum Zeckenentfernen.
)
Die Zecke zum späteren Bestimmen tiefkühlen, in 70%igem Alkohol aufbewahren oder in
Hautwunde sorgfältig vor der Körperflüssigkeit der Zecke schützen.
- betroffene Hautpartie desinfizieren, Hände waschen.
- der Kopf eitert, falls er abreißen sollte, innerhalb von
k
geme
-
- Kartieru
Im arten:
-
- Gelände
Mähgut abtransportieren),