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Integrierte Schädlingsbekämpfung
1. Bestandsaufnahme
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Selbst Denken und Lieben ist nur in Verbindung mit chemischen Reaktionen möglich und erfordert
Energie aus Chemikalien.
Diese Denkfehler über "die Chemie" sind sehr weit verbreitet und beeinflussen die gängigen
Ansichten über die Schädlingsbekämpfung maßgeblich mit.
Nicht nur bei der traditionellen, sondern erst recht bei der Auswahl der Methoden der integrierten
Schädlingsabwehr müssen die Zusammenhänge zwischen Chemikalien, Energie und Streß immer
berücksichtigt werden.
Deshalb verdient der Themenkreis, im Zusammenhang mit der integrierten Schädlingsbekämpfung
etwas näher betrachtet zu werden.
1.2.4.1. Alles ist Chemie
Die gesamte Materie besteht aus Chemikalien oder chemischen "Stoffen", auch die Menschen
selbst. Leben äußert sich in unzählig vielen chemischen Reaktionen. Jede einzelne Zelle jedes
lebendigen Wesens ist eine kleine Chemiefabrik mit zahlreichen Reaktionsräumen. Das meiste von
dem, was in jeder Zelle dauernd geschieht, ist immer noch nicht bekannt. Leben ist also
gleichzeitig Chemie. Energie wird im Naturhaushalt oft in Form von Chemikalien transportiert.
Nahrung ist Chemie; Wasser und Luft sind Chemikalien. Wir sind also von der Chemie umgeben
und davon abhängig. Wir sind sogar auf die Vielfalt der chemischen Stoffe angewiesen.
`Chemiefreie´ Schädlingsbekämpfung ist - so gesehen - utopisch.
Der Körper ist ein offenes System. Über die gesamte Hautoberfläche, Nahrung, Verdauung,
Atmung, ... steht er in ständigem Austausch mit der gesamten Umgebung, die ja auch aus
Chemikalien besteht. Er befindet sich im sogenannten Fließgleichgewicht mit der Umgebung.
Ständig wandern Chemikalien, chemische Stoffe ein und aus. Selbst Erscheinungen wie Wärme
oder Wind sind nur in Verbindung mit Chemikalien möglich.
1.2.4.2. Wirkungen von minimalen Mengen und Giften
Aus der Homöopathie wissen wir, daß chemische Stoffe weit unterhalb der Nachweisgrenze noch
wirken können. Man sagt sogar, daß die Wirkung um so stärker sei, je geringer die Dosis ist.
Selbst die energetischen Abdrücke einzelner Moleküle können angeblich noch wirken.
Beispielsweise bei Pheromonen, den Hormonen mit Fernwirkung, spricht einiges dafür. Ein Molekül pro Liter Luft
soll angeblich noch ausgereicht haben, um einen männlichen Schmetterling von Korsika zum Weibchen auf dem
Festland zu locken.
Wir erfuhren, daß es die Energie der Stoffe ist, die wirkt, und nicht die Stoffe selbst, und daß das
bereits ein alter Hut sei. Die chinesische Pharmazie kommt tatsächlich ohne Waage aus. Wenn das
stimmt, können wir weiter folgern, daß mit den Dingen, die wir kaufen, den Stoffen, die auf uns
einströmen, auch die Energie (Wünsche und Gefühle, Unlust, Frust oder Liebe) derer mitschwingt,
die vor uns damit hantiert haben. Was wir bekommen, verblaßt dann hinter der Frage, wie und mit
welcher Absicht es uns dargebracht wird.
Physische Erscheinungen und Krankheitssymptome können durch ein entsprechendes Bewußtsein,
durch Gerüche oder Töne ausgelöst werden (Z
APKE
;
S
CHUSCHKE
1991, mündl. Mitt; P
AWLOV
1926). Auch "eingebildete" Krankheiten sind Krankheiten.